Socken

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gestreifte SockenBeinahe zu jedem Outfit trägt der elegante Herr von heute Socken – Ausnahmen bilden die Kombination mit Sandalen oder Crocs, wobei diese mit Eleganz ohnehin nur sehr wenig gemein haben. Leider aber schöpfen zu wenige Herren die Möglichkeiten dieses kleinen Kleidungsstücks aus. Auch wenn es immer trendiger wird, ausgefallene Socken zu tragen, so sind nur wenige auf diesen Zug bereits aufgesprungen und noch weniger finden sich in diesem Trend zurecht. Grossartige Dienste wie Blacksocks machen es dem Träger einfach, passende Socken zu allem zu finden. Doch was wenn es ein Blickfang werden soll? Magenta-rote Socken auf den schwarzen Anzug mit schwarzen Schuhen oder farbliche Akzente zu den roten Chinos? Diese Seite macht sich also die (coole) Socke zum Thema.

Geschichte

Bereits vor vielen tausend Jahren wurden die die Füsse mit Leder und Planzenblätter, die um die Knöchel gebunden wurden, geschützt. Hier aber bereits von Socken zu sprechen wäre ein wenig vermessen. Die ersten Socken, die den Namen auch verdienen, wurden dennoch sehr früh hergestellt, sodass in ägyptischen Gräbern aus dem ca. dritten Jahrhundert bereits gestrikte Socken gefunden wurden. Bis zur heutigen Socke ist jedoch noch ein langer Weg.

Bereits gegen Ende des 16. Jahrhunderts wuden Socken maschinell hergestellt, jedoch von der britische Krone als unwürdig verschrien. Die Wollsocken fühlten sich nicht so fein an wie jene seidenen, die aus den Kolonien importiert wurden. In der Schweiz und in Deutschland hingegen fanden gestrickte Socken Anklang und wurden gerne in den schillerndsten Farben unter den Hosen gezeigt.

Heute finden sich Socken in allen Farben und den verschiedensten Materialien. Am verbeitetsten jedoch sind die klassischen Farben sowie schwarz und weiss, hergestellt aus Baumwolle, Wolle oder Seide. Je länger je mehr versucht man sich jedoch auch über die Socken seine Individualität zu schaffen, was eine breite Palette an Farben und Mustern in die Läden brachte. Wer heute modisch etwas auf sich hält kombiniert gewagte Farben passend zu klassischen Outfits und gibt sich so den Touch des Speziellen.

Dos & Dont’s

Die wohl einfachste Regel lautet: Die Socken sollten immer zu den Hosen passen.
Wer also schwarze Socken auf schwarze Hosen trägt, blaue Socken auf blaue Hosen und braune Socken auf braune Hosen macht sicher nichts verkehrt. Dies wirkt in allen Fällen immer passend und fällt wenig auf.

Was aber nun, wenn man auffallen will? Auch hierfür gibt es einige wenige Regeln, die es zu beachten gilt:
Es gibt Anlässe, auf denen die persönliche Individualität nicht im Vordergrund steht. So ist es unpassend leuchtende Farben zu einer Beerdigung zu tragen – egal wie gut es auch aussieht.
Ob die Socken passen oder nicht, sie wollten niemals fleckig sein oder Löcher haben. Schliesslich weiss man nie ob man sich im nächsten Raum nicht die Schuhe auszieht. Diese Peinlichkeit wollen wir uns auf jeden Fall ersparen.
Der Kontrast der Socken zu den Hosen sollte nicht viel grösser (oder kleiner) sein, als derjenige in der oberen Körperhälfte.

Socken, Krawatte und Pochette farblich abgestimmtWer sich an farbige, leuchtende Socken heranwagen will, sich jedoch noch unsicher fühlt, sollte sich zuerst mit den Klassikern abgeben: gestreifte Soken, Rautenmuster, klassische Farben, keine Tier und Comic-Motive. Wichtig zu beachten ist, dass das Kotrastverhältnis über das ganze Outfit hinweg etwa gleich bleiben sollte. Wer also ein hellblaues Hemd unter ein dunkelblaues Jacquet anzieht und weder Krawatte in auffalendem Kontrast trägt noch Pochette (was per se schon ein Fehler ist), sollte sich auch im Bereich der Hosen und Schuhe keine allzu grossen Kontraste leisten und bei klassischen Farben und Mustern bleiben. Wer hingegen bereits im Oberkörperbereich farblich kontrastreiche Akzente setzt, ist gut beraten, dies auch mit den Socken zu tun.

Auch wirken drei bis vier verschiedene Farben im gesamten Outfit klassisch und elegant. Wer sich auf mehr Farben einlassen möchte, sollte sich seiner Sache schon ziemlich sicher sein.